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Nachname Herkunft und Bedeutung ** erste Nennung
Turna ...
  • türkischer Familienname zu türkisch turna (Kranich)
  • die Benennung erfolgte nach dem Muster alter türkischer Rufnamen, die oft Naturbegriffe enthielten
Turner / Türner ...
  • Berufsnamen zu mittelhochdeutsch turner, türner (Türmer, Turmwächter); auch Wohnstättennamen zu mittelhochdeutsch turn, zu mitteldeutsch turm, torm, torn (Turm, Gefängnis) für den beim Turm Wohnenden; auch Herkunftsnamen zu den Ortsnamen Thurm (Nordrhein-Westfalen, Sachsen), Turm (Baden-Württemberg), Thurn (Bayern, Österreich, Böhmen); auch englische Berufsnamen zu mittelenglisch turner, hervorgegangen aus altfranzösisch tornour, tourneour (Dreher, Drechsler)
  • Heinrich Durner (1273)
Turowski / Turowsky ...
  • Herkunftsnamen zu dem polnischen Ortsnamen Turowo
  • Jacob Turowski (um 1775)
Tursas ...
  • Herkunft Ostpreußen, Litauen, Finnland; Übername mit Hinweis auf eine Krankheit zu litauisch tursas (der Hintere), tursineti (krumm, schwerfällig gehen, kriechen, aber auch sich Sorgen machen), tursinti (mit vorgestrecktem Hintern gehen, sich krümmen, den Buckel aufsetzen; aber auch: ironisch für "sich verbeugen, vor jemand buckeln"; auch möglich: einem als Zeichen der Nichtachtung den Rücken zukehren)
  • Stina Tursas (1851)
Tusche / Tuschen ...
  • aus einer Kurzform eines mit slawisch tucha (Mut) gebildeten Rufnamens (z. B. Tuchomir) entstandene Familiennamen; möglich auch Übernamen zu mittelniederdeutsch tûsche (Täuschung, Betrug)
  • Tüschelin (1294), Tuschen (1350)
Tusk / Tusker / Tuska ...
  • Herkunft Ostpreußen, Litauen, Westpreußen, Polen; Spitznamen für einen lärmenden Menschen zu litauisch tusketi, tuzgeti, tuskenti (stoßen, klappern, klopfen, dröhnen, poltern, lärmen, pochen, stampfen, herumstoßen)
  • Tuscoten (1329)
Tutat / Tutte / Tutas / Tuttas / Tutaß ...
  • Herkunft nördliches Ostpreußen; Hinweis auf Hirten zu prußisch-schalauisch tuta (Hirtenhorn); zu lettisch tuta (Tüte, Papiertüte); zu preußisch-litauisch tuta (Tüte; auch: Röhre; auch: Lauf eines Gewehres; auch: Hirtenhorn); möglich auch Hinweis auf einen Trinker, einem Zecher zu preußisch-litauisch tutyti (trinken, zechen; auch auf dem Horn blasen)
  • Tutatis (1834)
Tutscheck / Tutschek ...
  • eingedeutschte Schreibvarianten von Tucek nach der tschechischen Lautung
  • Wilhelm Robert Tutscheck (1893)
Tuttlies / Tutlies ...
  • Herkunft Ostpreußen; Übername zu preußisch-litauisch tutliuoti (wie ein Wiedehopf rufen); zu litauisch tutlys, tutulis (Wiedehopf); zu prußisch tutlys (Wiedehopf) für einen Vogeljäger, der Stimmen imitieren konnte
  • Tuttlies (1826)
Tutz ...
  • aus einer mit -z-Suffix gebildeten Koseform von Dudo (Dude) entstandener Familienname; auch Übername zu oberdeutsch mundartlich Dutz (Stoß); vereinzelt auch Übername zu niederdeutsch Duts, Dutz (Kröte)
  • Tutze (1302)

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