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Nachname Herkunft und Bedeutung ** erste Nennung
Haach ...
  • Laut- und Schreibvariante von Hache bzw. Lautvariante von Haag
  • Hans Haach (1659)
Haack / Hak / Hake / Haken ...
  • mehrdeutig; Übernamen zu mittelhochdeutsch hãke (Haken) für einen schwierig zu behandelnden oder Schwierigkeiten machenden Menschen bzw. auch für Burschen, junge Kerle oder zu mittelniederdeutsch hake (der auf dem Haken [ein Landmaß] angesiedelte Bauer); auch Berufsnamen zu mittelniederdeutsch hoke, hake, hoken, hðker (Höker, Kleinhändler); auch Kurzformen zum Rufnamen Heinrich
  • Hacho=Hak (1142), Hake (1258), Hacke=Hake=Hagke=Hoke (1390), Hack (1490)
Haacke / Haak ...
  • Übernamen zu mittelhochdeutsch, zu mittelniederdeutsch hake (Haken) für jemanden mit einer Hakennase, eine bucklige oder auch im übertragenen Sinn eine widerspenstige Person; auch Berufsnamen zu mittelhochdeutsch, zu mittelniederdeutsch hake (Haken) nach dem Arbeitswerkzeug oder -produkt vor allem für einen Schmied oder einen Fischer; auch Wohnstättennamen zu mittelhochdeutsch, zu mittelniederdeutsch hake (Haken) für jemanden, der an einer Gelände-, Fluss-, oder Wegbiegung oder auf einem hakenförmigen Grundstück wohnte; auch Berufsnamen zu mittelniederdeutsch hãke (Höker, Kleinhändler)
  • in Einzelfällen auch Berufsnamen zu mittelhochdeutsch, zu mittelniederdeutsch hãke (Hakenpflug) für einen Bauern oder Landarbeiter; auch Wohnstättennamen zu mittelniederdeutsch hãke (Hakenhufe, wendische Hufe [altes Ackermaß]) für jemanden, der auf einem entsprechenden Landstück wohnte; die Größe einer Hufe ist regional unterschiedlich, entspricht aber einem landwirtschaftlichen Gut, das mit einem Pflug bzw. der Arbeitskraft einer Familie bestellt werden konnte; auch patronymische Bildungen zum deutschen Rufnamen Haacke, gebildet aus althochdeutsch, aus altsächsisch hag, hagan (Einhegung, umfriedeter Ort), eine Kurzform von zweistämmigen Rufnamen wie Hackbrecht oder Hagmut; auch Übernamen zu mittelniederdeutsch hake (Bursche, junger Kerl) für einen beliebten Menschen, Freund und Genossen oder für einen Handwerksgehilfen
  • Gerhardus Hacho (1142), Berendt Haacke (1650), Anna Elisabeth Haak (1652)
Haacker ...
  • Berufsname zu mittelniederdeutsch hoker (Höker, Kleinhändler)
  • Hans Hokener (1403), Christopher Adolf Haacker (1761)
Haaf ...
  • Berufsname zu mittelhochdeutsch haven (Topf) nach dem Produkt für den Töpfer, auch für den Hersteller metallener Töpfe
  • Johann Georg Haaf (1686)
Haaff ...
  • Schreibvariante von Haaf
  • Pauli Haaff (1570)
Haag / Haage / Hagh / Hage / Häge / Hägi ...
  • Herkunftsnamen zu dem Ortsnamen Ha(a)g oder Wohnstättenname zum Örtlichkeitsnamen zu mittelhochdeutsch hac (Dorngesträuch, Gebüsch), hage (Hecke, lebender Zaun), vereinzelt auch Koseformen zum Rufnamen Hagen
  • ußerm Hage (1219), vom Hage (1345), Hagk (1529), Hägi (1406)
Haagen ...
  • Schreibvariante von Hagen; in Einzelfällen auch Herkunftsname zu den Ortsnamen Haagen (Baden-Württemberg), Hagen (Nordrhein-Westfalen)
  • Anna Haagen (1636)
Haager ...
  • Wohnstättenname zu mittelhochdeutsch hac, hage (Dornstrauch; Einfriedung, Begrenzung [eines Stückes Land]), zu mittelniederdeutsch hage, hagen, hach, hach (Hecke, Einfriedung, umhegter Ort) für jemanden, der auf oder an einem mit Hecken begrenzten Landstück wohnte; auch Herkunftsname zu den Ortsnamen Haag (Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz; häufig in Bayern und Österreich), Hag (mehrere Gemeindeteile in Bayern und Österreich; auch Zusammensetzungen wie Fernhag oder Großenhag, beide in Bayern); vereinzelt auch Übernamen zu mittelhochdeutsch hager (hager)
  • Frantz Haager (1690)
Haagmann ...
  • aus einer Erweiterung mit dem Suffix -mann von Haag hervorgegangener Familienname
  • Jakob Haagmann (Hagmann, Hagemann) (1776)

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