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Nachname Herkunft und Bedeutung ** erste Nennung
Gamp / Gampe / Gampp / Gamper / Gamperl / Gampl / Gemperle ...
  • Übernamen zu mittelhochdeutsch gampen, gampeln (ausgelassen hüpfen, springen), zu mittelhochdeutsch gampel, gempel (Scherz, Possenspiel), zu mittelhochdeutsch gampelman (Possenreißer); auch Herkunftsnamen zu dem Ortsnamen Gamp (Schweiz); denkbar auch Wohnstättennamen bzw. Flurnamen zu lateinisch campus (die Gampe, der Gampen; ebener Almboden, Almweide) für die Region Tirol / Österreich
  • Gampler (1330), Gamperlin (1380), Gamper (1384), Gamp (1413)
Gamradt ...
  • unsicher; als ostdeutscher Name nur aus dem Slawischen erklärbar, als Bezeichnung für ein gläsernes Trinkgefäß
  • Peter Gamerat (1399), Jaspar Gamradt (1523)
Gand / Gande / Gandras / Gandt / Ganten / Gandert ...
  • Herkunft Ostpreußen mit Hinweis auf Wohngegend oder auf einen eigentümlichen Gang zu baltisch gandras, gandarus (Storch)
Gand / Gander / Gandner / Gandler / Gandl / Gandlgruber ...
  • oberdeutsche, vor allem in Tirol vorkommende Wohnstättennamen zu romanisch gonda und zu mittelhochdeutsch gant (steiniger Abhang, Steinhalde, Steingeröll)
  • Ulin Gander (1357), Jäclin Gändle (1377)
Ganghofer ...
  • Herkunftsname zu dem Ortsnamen Gankhofen (Bayern)
  • Ulrich Gainkofer (1369)
Gangler / Gengler / Gänger / Genger ...
  • Berufsübernamen zu mittelhochdeutsch gengeler, gengel (umherziehender Händler, Aufkäufer [von Münzen])
  • Konrad v. Bissingen genannt Gangeler (1289)
Gangolf / Gangloff / Gangl ...
  • aus dem gleichlautenden Rufnamen zu althochdeutsch gang (?) + wolf (Wolf) gebildete Familiennamen (Umkehrung von Wolfgang)
  • Gängli (1387), Gengel (1396)
Gann ...
  • oberdeutsche, vor allem in Tirol vorkommende Wohnstättennamen zu romanisch gonda und zu mittelhochdeutsch gant (steiniger Abhang, Steinhalde, Steingeröll)
  • Gann (1627)
Ganna ...
  • Herkunft Ost-, Westpreußen mit Hinweis auf Wohngegend oder Weideland zu prußisch ganas (Hüter, Hirt), zu litauisch ganaù, ganýti, zu lettisch ganu, ganniht (hüten), gans, ganni (Hirte); später abgewertet: ganners (Instmann, Kötter) für einen Arbeiter, der gegen eine sehr billige Wohnungsmiete seinem Vermieter für einen festgesetzten Tagelohn stets zu Diensten sein muss, und nur dann zu anderen Herren in Arbeit gehen darf, wenn jener für ihn keine Beschäftigung hat
  • Ganathe, Gannoth (1289)
Gans / Gansl / Genslein ...
  • Berufsübernamen für den Gänsezüchter oder -händler; auch Übernamen nach der verbreiteten Abgabe einer Gans zum St. Martinstag (11. November); gelegentlich kann auch ein Hausname mit dem Namenswort Gans zugrunde liegen; auch Übernamen zu mittelniederdeutsch gans (ganz, heil, gesund, unverletzt)
  • Gänselin (1183), Henne Gans (1479)

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